Neuer Fahrplan ab 02. Januar 2018

Liebe Fahrgäste,

seit Dienstag, den 02. Januar 2018, gilt ein neuer Fahrplan für den Bürgerbus Neunkirchen-Seelscheid. An einzelnen Haltestellen gibt es leichte zeitliche Verschiebungen. Dies betrifft vor allem die Startzeit in Mohlscheid (jetzt 08.05 Uhr) sowie anschließende Abfahrtzeiten in Dorf Seelscheid und am Altenheim.

In Seelscheid wurden zudem neue Bedarfshaltestellen eingerichtet – in Oberheister und am Leienkreuz so wie Auf der Höh und Weesbach. In Neunkirchen sind neu hinzugekommen zwei Bedarfshaltestellen in Wolperath.

Die neue Haltestelle in Oberheister ermöglicht ein direktes Umsteigen in die RSVG-Busse SB56 und 576 Richtung Much. Die Haltestellen in Wolperath erlauben ein Umsteigen in die RSVG-Linie 578 Richtung Hennef und Siegburg.
Wir erhoffen uns von diesen neuen Haltestellen eine größere Flexibilität für unsere Fahrgäste, die über unsere Gemeindegrenzen hinaus weitere Ziele erreichen wollen.

Machen Sie sich bitte mit den neuen Abfahrtzeiten vertraut. Unsere Fahren halten für Sie im Bus neue Fahrpläne bereit.

Ihr Bürgerbus-Team

Jahreshauptversammlung 2017

Der Bürgerbus weiterhin auf Erfolgskurs

Am 17. Oktober 2017 fand die Jahreshauptversammlung von Bürgerbus Neunkirchen-Seelscheid e.V statt. Der Vorstand legte satzungsgemäß seinen Jahresbericht für das Geschäftsjahr 2016 vor, der sich mit wenigen Worten zusammenfassen lässt: der Der Bürgerbus Neunkirchen-Seelscheid ist weiterhin auf Erfolgskurs.

2016 konnte der Bürgerbus 8.424 Fahrgäste befördern, 10 % mehr als im Vorjahr. Allerdings deuten die vorläufigen Zahlen für 2017 nach dem 3. Quartal einen entsprechenden Rückgang an, was eindeutig auf eine rückläufige Anzahl von Asylsuchenden Migranten in der Gemeinde zurückzuführen ist.

Bei den übrigen Fahrgästen sind die Beförderungszahlen verhältnismäßig gleich: 17% sind schwerbehinderte, fast 60% sind Fahrgäste über 60 Jahren, Kinder unter 14 Jahren machen ca. 11% aus – Stichwort Reitbus am Mittwoch. Seit Beginn des Fahrdienstes in Neunkirchen und Seelscheid 2009 hat der Bürgerbus fast 34.000 Personen befördert und somit zu deren Mobilität beigetragen, auf Strecken im ländlichen Raum, die durch den ÖPNV kaum oder gar nicht erschlossen sind.
Das Ergebnis für diese Menschen ist eine Aufrechterhaltung ihrer Selbständigkeit, eine fortgesetzte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und somit eine gesteigerte Lebensqualität in unserer Gemeinde.

Die Finanzielle Situation des Vereins ist unter diesen Umständen zufriedenstellend – eine nicht ganz unwesentliche Frage, denn in 2019 muss ein neuer Bürgerbus angeschafft werden. Hierzu muss schon in 2018 eine Entscheidung über die Beschaffenheit eines neuen Busses getroffen werden – sowohl in Bezug auf Komfort für die Fahrgäste – Stichwort z.B. behindertengerechter Einstieg – bis zur Frage der Motorisierung oder allgemeine rechtliche Fragen. Auch müssen umfangreiche Förderantrage beim Land, dem Kreis und der Gemeinde gestellt werden – eine intensive Aufgabe für den neuen Vorstand. Dieser wurde bis auf den 2. Vorsitzenden, der aus privaten Gründen zurücktrat, wiedergewählt. Neu im Vorstand als 2. Vorsitzender ist Klaus-Rüdiger Biemer.

Aktiv fahren 18 Fahrer und Fahrerinnen an 4 Tagen in 2 Schichten durch die Gemeinde. Der Verein sucht händeringend nach neuen Ehrenamtlichen Fahrern zur Aufrechterhaltung des Fahrbetriebs auf längere Sicht !

Wer sich für die ehrenamtliche Arbeit unseres Vereins interessiert und vielleicht auch selber Fahrer oder Fahrdienstleiter werden möchte, ist in unserem Kreise herzlich willkommen. Anruf genügt: 02247.303-480

Der alte/neue Vorstand: v.l.n.r. Alfred Benke, Horst Kammerer, Klaus-Rüdiger Biemer, Käthe Laschke, Werner Renno, Dieter Hollatz,  Walter Laschke

Bürgerbus mal anders

Zwölfmal im Jahr treffen sich Vorstand, Mitglieder und ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer des Bürgerbuses Neunkirchen-Seelscheid e.V. zu Besprechungen über Diensteinteilungen, Wünsche für und Probleme mit Fahrtrouten und Zeitplänen, Zukunftsplänen oder Technisches rund um unseren Bus.

Einmal im Jahr spielen solche Dinge bei ihrem Treffen keine Rolle. Man fährt mit Programm irgendwo hin oder macht es sich gemütlich. Möglich machen das die Spenden der vielen lieben Fahrgäste im Laufe des Jahres in das kleine Schweinchen im Bürgerbus. Danke dafür!

2017 stand das Grillen auf dem sehr schönen und gepflegten Dorfplatz der Siedlungsgemeinschaft Hasenbach an. Die Bedingungen waren traumhaft: bei fabelhaftem Wetter, gutem Essen und Trinken, wurde viel erzählt, lernte man sich besser kennen. Bürgermeisterin, Frau N. Sander, war verhindert, beteiligte sich aber mit einem Pittermännchen. Danke! Gäste waren der Beigeordnete unserer Gemeinde, Herr K. Märzhäuser, und der Vorsitzende der Siedlungsgemeinschaft Hasenbach, Herr G. Endres, und seine Frau.

Die Zeit verrann wie im Fluge. Geschwitzt haben fast alle: Die einen bei der Vorbereitung  der köstlichen Salate und Nachtische zu Hause, andere beim Auf- und Abbau sowie Putzen auf dem Dorfplatz, in der Hitze der Grillhütte, beim Transport der Getränke, Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Bürgerbus oder beim Boule spielen. Wenn viele anpacken und etwas beisteuern, ist das alles halb so wild, bei doppelter Freude. Danke für die schönen Stunden!

Fahrer Hollatz beim Grillen
Boule in Hasenbach

Möchten auch Sie Teil unserer Gemeinschaft werden ? Wer sich für die ehrenamtliche Arbeit unseres Vereins interessiert und vielleicht auch selber Fahrer oder Fahrdienstleiter werden möchte, ist, wie Sie sehen, in unserem Kreise herzlich willkommen.

 

Ihr Bürgerbus-Team

Alle Fotos: Horst Kammerer

Frühlingsfest 2017

Liebe Fahrgäste.

Am 7. Mai findet das Frühlingsfest in Neunkirchen statt. Dort sind wir wieder mit einem Stand vertreten. Unser Standplatz ist auf dem Kreisverkehr, gegenüber der Walzenrather Straße.

Wie in jedem Jahr, fahren wir Sie kostenlos von Seelscheid zum Frühlingsfest hin und auch wieder zurück. Sie rufen lediglich die Fahrdienstleitung unter der 02247 303 480 mindestens 30 Minuten vor Ihrem Abfahrtwunsch (siehe Fahrplan) an und warten an den bekannten Haltestellen in Ihrer Nähe auf den Bus.

Unser Bus hat nur 8 Sitzplätze und keine Stehplätze, daher müssen wir ein wenig planen. Bei Überbelegung fährt der Bus noch eine zusätzliche Tour und die Abfahrtszeit kann ein wenig später als Ihr Fahrwunsch sein, aber das sagt Ihnen der Fahrdienstleiter am Telefon.

Für die Rückfahrt melden Sie sich bei uns am Stand, beim Fahrer oder wieder beim Fahrdienstleiter an und wir fahren Sie wieder, mit den schönsten Eindrücken vom Frühlingsfest, zurück nach Seelscheid.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Ihr  Bürgerbus-Team

Anschaffung eines Fahrzeuges Teil 4

Liebe Fahrgäste,

Unser bisheriger Bürgerbus basiert auf einem normalen Kleintransporter mit Busaufbau und Hochdach mit mind. 1,8m Stehhöhe. Eine zusätzlich angebrachte ausfahrbare Einstiegsstufe erleichtert den Einstieg in den Fahrgastraum und ist in der Förderregelung zwingend vorgeschrieben. Die acht Sitzplätze sind derzeit aufgeteilt in eine Dreierbank, zwei Zweierbänke und ein Einzelsitzplatz neben dem Fahrer. Benötigt ein Fahrgast Hilfe beim Ein- bzw. Ausstieg, muss der Fahrer an der Fahrertür aussteigen und ums Fahrzeug herum zur Fahrgasttür gehen.

In Niederflurfahrzeuge „spaziert“ man ohne Mühe und barrierefrei rein. Das Basisfahrzeug ist meist ein Kastenwagen, bei dem die Niederflurabsenkung zwischen Vorder- und Hinterachse vorgenommen wird. Dadurch liegt die Einstiegshöhe bei ca. 35cm ab Fahrbahn. An Haltestellen mit einer Bordsteinkante ist ein nahezu niveaugleicher Einstieg möglich. Zusätzlich gibt es in den meisten Modellen eine klappbare Rampe mit rutschfestem Belag. So kann auch ein Rollstuhlfahrer barrierefrei mitgenommen werden. Eine breite elektrische, bzw. pneumatische, meist doppelflügelige Außentür, sorgt für einen problemfreien Ein- und Ausstieg. In Niederflurbussen gibt es acht Einzelsitzplätze, einer davon ist bei Mitnahme eines Rollstuhls klappbar. Braucht ein Fahrgast Hilfe beim Ein- oder Ausstieg, kann der Fahrer im Innenraum bequem den Durchgang zum Fahrgastraum benutzen.

Der Umbau auf die Niederflurtechnik ist sehr kostenintensiv, aber in Hinblick auf den Komfort für unsere älter werdenden Fahrgäste langfristig erforderlich. Für Niederflurfahrzeuge mit Rollstuhlplatz werden vom Land NRW übrigens auch höhere Förderungsmittel bewilligt.

Wie auch immer unser neues Fahrzeug aussehen wird, welche Technik zum Einsatz kommt, wird uns die kommende Zeit bis zur Ausschreibung beschäftigen. Wir halten Sie auf dem Laufenden …

Ihr Bürgerbusteam

Anschaffung eines Fahrzeuges Teil 3

Liebe Fahrgäste,

Der Elektromotor ist eine saubere Sache. Elektromotoren haben hohe Drehmomente bei der Anfahrt, laufen beinahe geräuschlos und sind im äquivalenten Verbrauch sehr sparsam. Lediglich die Kapazität und die Aufladezeiten des Akkus sind derzeit technische Schwachstellen. Bei kalten Außentemperaturen verringert sich die Ladungsmenge der bislang eingesetzten Akkus. Daher ist ein häufigeres Nachladen an einem Winterbetriebstag eventuell notwendig. Auch Zusatzaggregate wie Heizung und Klimaanlage (wir wollen es unseren Fahrgästen ja so angenehm wie möglich machen) nehmen sich die benötigte Energie aus dem Akku. Die Steigungen in unserem Gemeindegebiet sorgen, wie bei allen Antriebsarten auch, für einen höheren Verbrauch als im Flachland. Während Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren auch im Notfall mit einem Kanister Sprit nachgetankt werden können, hieße die elektrische Alternative bei uns, „Abschleppen bis zur nächsten Steckdose“.

Eine weitere Schwachstelle ist der hohe Anschaffungspreis. Eine unverbindliche Preisanfrage bei einem Hersteller lag bei ca. 120.000 EUR.

Beim Hybridmotor schlagen zwei Herzen unter der Motorhaube. Meistens ist es ein Verbrennungs- und ein Elektromotor. Hier werden die Vorteile des Elektromotors mit den Vorteilen der Reichweite bei Verbrennungsmotoren kombiniert. Leider ist diese Variante für unseren Busbetrieb derzeit nicht verfügbar, bzw. bezahlbar.

Für beide Antriebsarten werden übrigens zusätzliche Fördermittel vom Land NRW in Aussicht gestellt. Dennoch könnte das Ganze eine sehr kostspielige Sache werden.

Haben Sie Erfahrung mit alternativen Antrieben von Fahrzeugen und möchten diese mit uns teilen? Dann melden Sie sich bei uns direkt beim Busfahrer, telefonisch über 02247/303 480 oder per Mail unter info@bb-nk-se.de

Nächste Woche möchten wir zwei Karosserievarianten miteinander vergleichen.

Ihr Bürgerbusteam

Anschaffung eines Fahrzeuges Teil 2

Fortsetzung des Berichts aus KW 7

Liebe Fahrgäste,

mit unserem dieselbetriebenen Mercedes Sprinter haben wir bislang viel Erfahrung gesammelt. Der Dieselmotor arbeitet ruhig und ist sehr zuverlässig. Dennoch ist es erlaubt, über etwas anderes nachzudenken. Auf dem Fahrzeugmarkt gibt es z.Z. eine Fülle alternativer Antriebe, aber nicht alle sind für unseren Betrieb wirtschaftlich oder bezahlbar.

Der Ottomotor. Der Kraftstoffverbrauch bei Ottomotoren ist bei diesem Fahrzeugtyp etwas höher als bei Dieselmotoren. Technisch veränderte Ottomotoren können neben Benzin sowohl auch mit Flüssig- als auch mit Erdgas betrieben werden.

Erfahrungsberichte von Bürgerbusvereinen in bergigen Regionen sind jedoch bei monovalenten (also nur mit einem Treibstoff betriebenen) Fahrzeugen sehr zurückhaltend euphorisch. Die Reichweite und die Antriebsleistung wird dort allerdings sehr bemängelt. Hersteller von Fahrzeugen geben gerne geschönte Verbrauchswerte an, die im Grunde aber unter Laborbedingungen ermittelt werden. Da unser Bus aber nicht im Labor sondern im bergischen Land unterwegs ist, müssen wir auf die Erfahrungen befreundeter Bürgerbusvereine bauen. Bivalente Fahrzeuge (Benzin oder Gas betrieben) bekommen von den Bürgerbuskollegen aus den bergigen Regionen ebenfalls verhaltenes Lob.

Die Tankstellenabdeckung im Gemeindegebiet wäre allerdings gesichert. Erdgas erhält man an einer, Flüssiggas an drei Tankstellen. Man muss also nicht in die Nachbargemeinden zum Tanken fahren.

Der Markt für gasbetriebene Kleinbusse sowohl mono- als auch bivalent ist sehr überschaubar und im Vergleich von Diesel- zu reinen Benzinfahrzeugen ist der Dieselantrieb deutlich im Vorteil. Jedenfalls müssen wir alle Antriebsarten in die Waagschale bei der Kaufentscheidung legen…

Ihr Bürgerbusteam

Wichtiger Hinweis zum Rosenmontag

Liebe Fahrgäste,

am kommenden Rosenmontag fahren wir Sie von Seelscheid nach Neunkirchen und auch wieder zurück. Wegen der Straßensperrung anlässlich des Rosenmontagszuges in Neunkirchen, endet unser Betrieb bereits schon um 12:13 Uhr, also nach der zweiten Tour.

Alle Bedarfshaltestellen werden auch an diesem Tag nach telefonischer Anmeldung unter 02247 303 – 480 angefahren. Bitte rufen Sie mindestens 30 Minuten vor Abfahrt an. Die Abfahrtszeiten entnehmen Sie bitte Ihrem Fahrplan.

Haben Sie noch keinen Fahrplan bekommen. Dann rufen Sie uns an. Wir sind unter 02247 303 480 (Erreichbar an unseren Betriebstagen von 7:30 Uhr bis 15:00 Uhr) oder per E-Mail unter info@bb-nk-se.de (Rund um die Uhr) zu finden.

Wir wünschen Ihnen für die kommende Fastelovendszick

3 mal Neunkirchen-Seelscheid Alaaf

Anschaffung eines Fahrzeuges Teil 1

Liebe Fahrgäste,

nach 7 Betriebsjahren oder 300.000 km (in 5 Jahren) kann jeder Bürgerbusverein ein neues Fahrzeug beim Land NRW beantragen. Die Förderungskosten betragen bei einer Neuanschaffung 40.000 EUR bei Vereinsgründung, der nachfolgende Bus wird mit 35.000 EUR gefördert, da für das alte Fahrzeug der Verkaufserlös angerechnet wird. Bei einem behindertengerechten Fahrzeug, z.B. ein Niederflurfahrzeug, beträgt der Förderanteil 50.000 EUR.

Als Fördervoraussetzung muss der Bus über mindestens eine Fremdkraft betätigte Tür verfügen, eine Innenraumhöhe von mindestens 1,80 m verfügen, mit Einzelsitzen ausgestattet sein, über eine zusätzliche tiefer gezogene Trittstufe an der Eingangstür verfügen, über eine zusätzliche Griffstange als Einstiegshilfe verfügen. Die Türen von Niederflurfahrzeugen müssen eine lichte Weite von 1050mm verfügen.

In den bisherigen Betriebsjahren haben wir viel Erfahrung mit unserem Mercedes Sprinter gesammelt. Bei uns steht eine derartige Kaufentscheidung erst für 2019 an, aber wir fangen jetzt schon mit der Überlegungen für das neue Fahrzeug an.

  • Welche weiteren Fahrzeugtypen gibt es?

  • ist ein anderer Antrieb als Diesel (wie bisher) sinnvoll, möglich, machbar?

  • Ist ein Frontantrieb besser als der bisherige Heckantrieb?

  • Brauchen unsere Fahrgäste ein Niederflurfahrzeug?

In den folgenden Ausgaben möchten wir Ihnen verschiedene Fahrzeugtypen vorstellen. Vielleicht sind Sie an der Diskussion über die Neuanschaffung interessiert und möchten sich aktiv oder passiv als Mitglied in unserem Verein engagieren? Vielleicht auch als Fahrer?

Melden Sie sich bei uns, wenn Sie sich beim Bürgerbus Neunkirchen-Seelscheid e.V. engagieren möchten.

Weitere Auskünfte erhalten Sie beim Busfahrer, telefonisch über 02247/303 480 , per Mail unter info@bb-nk-se.de oder besuchen Sie unsere Website http://bb-nk-se.de/

Ihr Bürgerbus Neunkirchen-Seelscheid e.V.

Alternative Busse

Bei der Jahreshauptversammlung unseres Dachverbandes Pro-Bürgerbus NRW trafen Horst und ich (Gerd) Vertreter zweier Bus-Umrüstfirmen.

Die Firma TS Fahrzeugtechnik aus Weida (Thüringen) bietet individuell engerichtete Bürgerbusse in Niederflurtechnik an. Als Basisfahrzeuge werden u.a. der Mercedes Sprinter und der im Caravanbereich erfolgreiche Fiat Ducato angeboten. TS Fahrzeugtechnik bauen die Fahrzeuge nach individuellem Kundenwunsch. Das vorgestellte Fahrzeug hatte z.B. eine Linienanzeige über der Frontscheibe. So etwas brauchen wir nicht. Da wäre es besser einen Rollstuhlplatz einzurichten, der auch als Normaler Sitzplatz umklappbar gemacht werden kann.

Die Niederländische Firma VDL aus Venlo bietet außer dem Niederflurfahrzeug auch einen Elektrobus an. Der vorgestellte E-Bus war allerdings kein Niederflurfahrzeug. Irgendwo müssen die Akkus für den Bus mit einer Reichweite von 300 Km ja hin. Die 300 Km sind ein theoretischer Wert und gelten m.E. für die flache Niederlande bei warmen Wetter. Kaltes Wetter und starke Steigungen reduzieren die Akkukapazität (eigene Erfahrungswerte), was der unangehme Vertreter der Firma VDL aber klein redete… Die Kosten für einen E-Bus liegen bei etwa 120.000 EUR (leider nicht Gulden).

Niederflurbusse bieten für unseren Betrieb einige Vorteile. Die mechanische Trittstufe würde wegfallen. Durch die andere Bestuhlung gegenüber unserem Bus, hat jeder Fahrgast einen Einzelsitzplatz. Ein- und Aussteigen ist komfortabler. Der Fahrer braucht nicht an der Fahrertür aussteigen, um Hilfe beim Ein- und Aussteigen zu leisten. Der geräumige Innendurchstieg erleichtert dem Fahrer auch den Weg zum Fahrgast im Bus bei sonstiger Hilfeleistung (An- oder Abschnallen etc.). Mit einer zusätzlichen Klappe (wie bei den großen Linienbussen der RSVG) könnte auch ein Rollstuhl Platz finden.

Beide Firmen sollten wir aber im Auge behalten und uns Angebote einholen, wenn es soweit ist. Ein Besuch beider Firmen wäre auch nicht schlecht. Die Katze im Sack sollte man sowieso niemals kaufen…

TS Fahrzeugtechnik Niederflurbus mit Einstiegshilfe für Rollstühle
VDL E-Bus mit zwei Trittsufen im Bus
Rot. VDL Niederflurbus Weiß TS-Fahrzeugtechnik Niederflurbus
Innenraum vorne E-Bus
Bestuhlung E-Bus